Gemeinderatsnachrichten

 

Asylwesen

In Hergiswil b. W. besteht für Asylsuchende ein privater Mietvertrag mit dem Kanton an der Dorfstrasse 15 (Alte Post). Nachdem seit längerer Zeit keine Asylsuchende mehr in diesem Haus untergebracht waren, sind nun seit dem 6. April wiederum 12 Asylsuchende junge Männer aus Afghanistan und Pakistan an der Dorfstrasse 15 einquartiert.

Erfreulicher Rechnungsabschluss

Die Laufende Rechnung 2016 der Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von 15.276 Millionen Franken und einem Ertrag von 16.105 Millionen Franken mit einem erfreulichen Mehrertrag von Fr. 828'281.11 gegenüber einem budgetierten Mehraufwand von Fr. 151'661.00 ab. Zum erfreulichen Rechnungsabschluss beigetragen haben insbesondere allgemeine höhere Steuereinnahmen, tiefere Kosten bei der sozialen Wohlfahrt und bei der Fürsorge, sowie weniger Ausgaben bei der Schule aufgrund weniger Schüler und Klassen. Weiter blieben in den meisten Dienststellen die Ausgaben unter und die Einnahmen über dem Voranschlag. Gemäss Gemeindeammann Pius Hodel wurden die bewilligten Finanzmittel sehr kostenbewusst eingesetzt. Mit dem Mehrertrag soll neues Eigenkapitel geäufnet werden. Das Eigenkapital beträgt neu Fr. 2'727'081.11. Die Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens zeigt Nettoinvestitionen von Fr. 1'683'001.01. Im Finanzvermögen erfolgten Investitionen von Fr. 70'000.00. Die Investitionen betreffen grösstenteils die beiden Grossprojekte Erweiterungsbau Steinacherhalle und Auslagerung Fernwärmeanlage. Die Finanzkennzahlen erfüllen durchwegs die kantonalen Vorgaben. Die Nettoschuld konnte im vergangenen Jahr trotz den hohen Investitionen nochmals um knapp Fr. 750'000.00 gesenkt werden. Die Nettoschuld beträgt jedoch immer noch über 6 Millionen Franken oder Fr. 3'183.86 pro Einwohner. Der Steuerertrag pro Einwohner und Einheit von Fr. 739.74 ist im Vergleich zu anderen Gemeinden noch immer tief. Der Handlungsspielraum der Gemeinde ist somit auch in Zukunft sehr gering. Neben dem Erweiterungsbau Steinacherhalle und der Auslagerung Fernwärmeanlage stehen mit dem Strassenbauprogramm 2016 – 2018, der Wasserversorgung Wissbühl, der Revision der Ortsplanung und in der Dienststelle Schule grosse Investitionen und Aufwendungen an. Zudem ist nicht bekannt, welche Aufgaben und Kosten der Regierungsrat künftig zu Lasten der Gemeinden verschieben wird. Der Gemeinderat steht vor der Herausforderung, den Finanzhaushalt auch künftig sicherzustellen. An der Gemeindeversammlung vom 16. Mai 2017 werden die Einzelheiten zur Rechnung 2016 erläutert und über diese befunden.

Entsorgungsstelle

Aufgrund der Umgebungsgestaltung muss die bestehende Entsorgungsstelle verschoben werden. Während der Bauzeit werden die Container für kurze Zeit provisorisch auf dem Platz zwischen Schulhaus und St. Johann platziert. Nach Fertigstellung der Umgebungsgestaltung wird dann künftig an der nordöstlichen Ecke des neuen Parkplatzes eine Unterflurentsorgungsstelle mit 5 Einwürfen (2 Grünglas und je 1 Braunglas, Weissglas und Stahlblech) à je 5 m3 platziert. Vom Unterflurcontainer ist lediglich die Einwurfsäule zu sehen, alles andere ist verborgen. Trotz grösseren Erstellungskosten sind der Gemeinderat und die Baukommission überzeugt, damit eine zukunftsgerichtete, sinnvolle, saubere und lärmberuhigende Lösung für die Entsorgung zu schaffen. Das Altöl wird künftig nur noch durch das Hauswartteam entgegengenommen.

 

 

 


Adresse
Gemeindeverwaltung
Dorfstrasse 24
Postfach 17
6133 Hergiswil b. W.

Tel: 041 979 80 80
Fax: 041 979 80 89



Öffnungszeiten
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