Legislaturprogramm 2008 - 2012 des Gemeinderates
 
 
 
 
Der Gemeinderat Hergiswil b. W. gibt sich für die Legislaturperiode 2008 - 2012 die nachfolgend aufgeführten Zielsetzungen und wird sich bemühen, diese Ziele in geeigneter Form umzusetzen oder anzustreben.
 
 
Gemeindeentwicklung
·       Der Gemeinderat gibt sich ein Leitbild für die Gemeinde.
·       Der Abwanderung ist Einhalt zu gebieten. Es ist eine Einwohnerzahl von 1'850 Personen anzustreben.
·       Die Realisierung von fehlenden Mietwohnungen ist zu fördern.
·       Der Gemeinderat setzt sich für eine starke Gemeinde im Berggebiet ein.
·       Die Zusammenarbeit mit der RegioHER ist zu verstärken.
 
 
Gemeindebehörde/Verwaltung
·       Der Um- oder Neubau der Gemeindeverwaltung ist auszuführen.
·       Der Vorplatz und die Umgebung des Gemeindehauses sind neu zu gestalten
·       Die Verwaltung hat weiterhin ein effizienter und bürgernaher Dienstleistungsbetrieb zu bleiben.
·       Eine zeitgemässe Archivierung ist zu realisieren.
·       Eine Zusammenarbeit von Gemeindeaufgaben mit andern Gemeinden ist zu prüfen.
·       Die Treffen mit den politischen Parteien, dem Gewerbe und weitern Organisationen sind weiterzuführen.
 
Finanzen
·       Der Schuldenabbau ist voranzutreiben.
·       Zum Ausgleich der laufenden Steuerreformen sind verstärkte Sparbemühungen zu erarbeiten und umzusetzen.
·       Die Spezialfinanzierungen und Organisationen sind auf ihre Kosten zu prüfen.
·       Eine Senkung der Gemeindesteuern auf das Niveau der Gemeinde Willisau ist anzu­streben.
·       Verkäufe von Gemeindeeigentum und Ankauf von Grundstücken sind zu prüfen.
 
Bildung
·       Das derzeit bestehende Schulangebot inkl. Musikschule ist nach Möglichkeit beizubehalten.
·       Ein umfassendes Schulangebot muss zur Attraktivität der Gemeinde beitragen.
·       Das Bedürfnis von schul- und familienergänzenden Betreuungsangeboten ist zu prüfen und falls nötig umzusetzen.
·       Der Gemeinderat setzt sich für den Erhalt der beiden Schulhäuser Steinacher und Sagenmatt ein.
·       Die Kosten im Schulwesen inkl. der Musikschule sind zu optimieren, ohne dass die Qualität darunter leidet.
·       Anstehende Unterhaltsarbeiten an Schulanlagen sind umzusetzen.
 
Verkehr / Arbeit / Tourismus
·       Der weitere Ausbau des Güterstrassennetzes soll unvermindert nach dem Mehrjahresprogramm und den vorhandenen Finanzen vorangetrieben werden.
·       Der Gemeinderat setzt sich für eine Anbindung des öffentlichen Verkehrs (Postautokurse) an den Knotenpunkt Willisau und die Volks- und Kantonsschulen ein.
·       Eine Postautoverbindung mit Luthern ist zu prüfen.
·       Die Erhaltung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Gemeinde ist zu unterstützen.
·       Das Lehrstellenangebot in der Gemeinde ist auszubauen.
·       Ein massvoller sanfter Tourismus ist zu fördern.
·       Eine vermehrte Zusammenarbeit mit dem Verein "Pro Region Willisau – Wiggertal" ist anzustreben.
 
Landwirtschaft
·       Neben einer guten Erschliessung der landwirtschaftlichen Liegenschaften setzt sich der Gemeinderat bei den übergeordneten Behörden und Instanzen für eine massvolle bauliche Nutzung von Wohn- und Strukturbauten ausserhalb des Siedlungsgebietes ein.
·       Das Vernetzungsprojekt ist umzusetzen.
·       Die Schaffung eines regionalen Naturparks Napf ist zu unterstützen.
 
Kultur, Freizeit und Sport
·       Die vorhandenen gemeindeeigenen Lokalitäten im Dorf und Hübeli sowie die gute Infrastruktur sollen der Bevölkerung und den Ortsvereinen zu attraktiven Bedingungen weiterhin zur Verfügung gestellt werden.
·       In Erinnerung an den verstorbenen Ehrenbürger Dr. h.c. Josef Zihlmann "Seppi a de Wegere" soll ein geeignetes Erinnerungszeichen geschaffen werden.
 
 
Soziales
·       Der Bevölkerung sollen situationsgerecht soziale Strukturen (St. Johann, Wohnen und Betreuung im Alter sowie Betreute Alterswohnungen) und Hilfen (Spitex) zur Verfügung stehen, um ein menschenwürdiges Dasein zu gewährleisten.
·       Eine Ausweitung der Angebote des St. Johann, Wohnen und Betreuung im Alter ist zu prüfen und es sollen entsprechende Landreserven gesichert werden.
·       Sozial- sowie Sucht- und Genuss-Probleme sind präventiv anzugehen, damit finanzielle Lasten möglichst vermieden werden können.
 
Öffentliche Sicherheit
·       Der Gemeinderat setzt sich für eine optimale öffentliche Sicherheit ein.
·       Die materielle und personelle Einsatzbereitschaft von Feuerwehr und Zivilschutz ist permanent zu überprüfen.
 
 
Verabschiedet an der Gemeinderatssitzung vom 1. Dezember 2008
 
 

 
 
 
 


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